Wir erklären welche Vorgaben für das Jedermann–Konto bestehen

By | 28. Mai 2018

Seit 2016 dürfen Banken keinen Kunden mehr abweisen, die vorhaben ein einfaches Girokonto bei einer Bank zu eröffnen. Somit soll jeder Bürger das Recht bekommen an den Zahlungsverkehren in Deutschland teilnehmen zu können. Das sogenannte Jedermann-Konto soll finanziell schlechter gestellte Menschen unterstützen und Ihnen die Möglichkeit geben am sozialen Leben teilnehmen zu können. Nun schlagen jedoch viele Verbraucherschützer Alarm, denn das Jedermann-Konto soll stark überteuert sein und die finanziell schlechter gestellten Bürger zusätzlich belasten. Das Basiskonto, wie das Jedermann-Konto bei den Banken geführt wird, steht unter anderem Obdachlosen, Schuldnern, Asylbewerbern und Ausländern die in Deutschland leben zur Verfügung.
Wie häufig dieses Konto genutzt wird und wie viele Bundesbürger bereits zu diesen Kontor greifen mussten ist noch nicht bekannt. Wir haben uns mit dem Thema genauer befasst und sind auf die vielen Merkmale des Kontos eingegangen.

Das Basiskonto ist für jeden Bürger zugänglich.

Banken bereits wegen zu hoher Gebühren verklagt

Das Basiskonto kann auch für Sie der Ausweg aus einem Leben ohne Girokonto sein. Gerade Schuldner und Menschen ohne Wohnsitz hatten es schwer ein Konto in Deutschland zu bekommen. Das Basiskonto soll dabei helfen, diesen schlechter gestellten Menschen ein normales Leben zu ermöglichen. Kostenfrei ist diese Dienstleistung der Banken nicht, denn die Konten werden mit Nutzungsgebühren und anderen Gebührenbeträgen belastet.
Viele Banken, darunter die Postbank und die Deutsche Bank haben die Gebührenschraube stark angehoben, weshalb die Verbraucherzentrale Bundesverband diese beiden Banken wegen zu hoher Gebühren verklagt hat. ( Quelle: https://anwaltauskunft.de/magazin/geld/kapital-steuern/2043/jedermann-konto-welche-vorgaben-gelten-beim-girokonto-fuer-alle/)
Laut der Verbraucherzentrale Bundesverband haben diese Banken und weitere Geldhäuser unangemessene Gebühren für die Basiskonten eingerichtet, sodass Kunden meistens mehr bezahlen mussten, als bei einem normalen Basiskonto.

Wie funktioniert ein Basiskonto?

Die Beantragung eines Basiskontos ist weniger schwer. Als Bürger steht die Bankauswahl frei, denn jede Bank muss dem Kunden ein Konto in dieser Form gewähren. Abgelehnt werden kann die Eröffnung eines Kontos nur unter äußerst strengen Vorlagen, wenn beispielsweise ein illegaler Aufenthalt besteht.
Die Eröffnung erfolgt auf Antrag bei der jeweiligen Bank. Am besten ist es die Bank direkt aufzusuchen. Erkundigen Sie sich vor der Eröffnung unbedingt über die Gebühren und die vorhandenen Geldautomaten in Ihrer Heimatstadt.

Welche Merkmale besitzt ein Basiskonto

Das Jedermann-Konto war seit 1995 bereits im Gespräch. Damals war es lediglich eine freigestellte Dienstleistung der Bank. Heute ist es eine Pflicht dem Kunden diese Dienstleistung zu gewähren. Die Merkmale des Basiskonto sind einfach zu erklären, denn wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um Basisfunktionen auf dem Konto. Unter der Bezeichnung Basisfunktionen versteht man die grundlegenden Funktionen und Dienstleistungen die jedes Konto besitzt. Demzufolge können Kunden lediglich Geld abheben und Geld empfangen bzw. Lastschriften einreichen. Kredite oder Überziehungen sind mit diesem Kontomodell nicht möglich. Demnach sind Kunden vor einer Überschuldung mit dem Basiskonto geschützt.

Gebühren bei der Kontoeröffnung beachten, ebenso wie die Anzahl vorhandener Geldautomaten.

Was ist bei der Beantragung zu beachten?

Wer ein Basiskonto anstrebt sollte natürlich die Banken genauer vergleichen, denn jede Bank erhebt Gebühren für die Nutzung des Kontomodells. Sollten Sie vorhaben das Basiskonto anwenden zu wollen ist ein Vergleich der Bank also sinnvoll. Dabei zu beachten sind die Gebühren und die Verfügbarkeiten an Bankautomaten in der unmittelbaren Umgebung.
Bildquellen
Geldautomaten /3dman_eu/ Pixabay.com
EC-Karte/ AKuptsova/ Pixabay.com

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